Astrokinder
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Karla und der Mond

Karla ist neugierig, warum der Mond manchmal rund und manchmal wie eine Sichel aussieht – und fliegt mit ihrer Rakete „Sternenblitz“ direkt zum Mond. Dort entdeckt sie Staub, Krater und die besondere Schwerkraft des Mondes, und sucht gemeinsam mit ihrer Oma nach der Antwort auf die Frage, wie die Mondphasen entstehen. Am Ende versteht sie: In den Naturwissenschaften kommt es oft auf den richtigen Blickwinkel an.

Leseprobe

Illustration: Karla springt morgens aufgeregt aus dem Bett, bereit für ihre Mondreise.

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Karla wacht früh auf und springt aus dem Bett. „Guten Morgen Welt!“, ruft Karla aufgeregt. „Heute wird ein ganz besonderer Tag. Ich werde in die Fußstapfen von großen Astronauten treten.“ Heute will Karla den Mond erforschen. „Und heute hat meine Oma in Schottland Geburtstag. Vielleicht kann ich sie nach meiner Reise besuchen.“

Illustration: Karla steigt in ihre Rakete Sternenblitz und wird vom Bordcomputer begrüßt.

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Mit klopfendem Herzen steigt Karla in ihre Rakete „Sternenblitz“. „Guten Morgen, Karla“, begrüßt sie der Bordcomputer. „Bereit für den Mond?“ „Guten Morgen“, gibt Karla fröhlich zurück. „Ja, ich bin bereit.“

Illustration und Infobox: Mond-Fakten auf einen Blick – Größe, Entfernung und Temperatur des Mondes.

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Mond-Fakten auf einen Blick: Größe: Er ist etwa viermal kleiner als die Erde. Entfernung: Bis zur Erde sind es ca. 384.400 Kilometer. Umlauf: Er braucht etwa 27 Tage für eine Runde um die Erde. Temperatur: Zwischen -170 °C (Nacht) und +120 °C (Tag). Das Mond-Gesicht: Der Mond dreht sich in genau der gleichen Zeit einmal um sich selbst, in der er die Erde umkreist. Deshalb sehen wir von der Erde aus immer nur dieselbe Seite des Mondes.

Illustration: Die Rakete startet, die Erde wird kleiner und der Mond erscheint vor Karla.

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Die Rakete startet mit einem lauten Rumpeln. Die Erde wird kleiner und kleiner und vor Karla erscheint der Mond. Sie kann deutlich die dunklen Flecken erkennen, die sie schon so oft von der Erde aus bewundert hat.

Illustration und Infobox: Warum der Mond so viele Krater hat, erklärt für Kinder.

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Warum hat der Mond so viele Krater? Der Mond wird ständig von kleinen und großen Gesteinsbrocken aus dem Weltall getroffen. Auf der Erde schützt uns die Atmosphäre wie ein Schutzschild. Der Mond hat jedoch keine Atmosphäre. Deshalb schlagen die Meteoroide ungebremst und mit riesiger Geschwindigkeit auf der Oberfläche ein. Fun Fact: Manche Mondkrater sind so riesig, dass eine ganze Stadt hineinpassen würde. Und sie sind älter als die Dinosaurier auf der Erde!

Illustration: Karla nähert sich der kraterübersäten Mondoberfläche und staunt über die vielen Löcher.

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Je näher sie dem Mond kommt, desto mehr Krater sieht Karla auf der Mondoberfläche. Große, kleine und sehr tiefe mit hohen Kraterwänden. „So viele Löcher“, staunt sie. „Warum ist das so? Auf der Erde gibt es sie nicht.“

… und Karlas Abenteuer geht weiter.