Astrokinder
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Karla sucht nach kleinen Objekten im Sonnensystem

Karla ist neugierig, was sich eigentlich in den Zwischenräumen zwischen den großen Planeten verbirgt – und startet zu ihrer zweiten Forschungsreise. Mit ihrer Rakete „Sternenblitz“ entdeckt sie Zwergplaneten, fliegt sicher durch den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und begegnet einem rätselhaften Signal. Am Ende versteht sie, warum selbst die kleinsten Teilchen im Universum eine riesige Bedeutung haben.

Leseprobe

Illustration: Karla packt entschlossen ihren Rucksack und plant ihren Ausflug ins Sonnensystem.

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Karlas Wecker klingelt. Draußen hängen dunkle Wolken am Himmel, aber das stört sie nicht. „Das schlechte Wetter ist mir egal”, sagt sie fröhlich. „Denn ich fliege heute ins Sonnensystem.” Karla hat am Abend zuvor ihren Ausflug sehr genau geplant, denn sie will die kleinen Objekte im Sonnensystem besuchen. Sie weiß, dass es gar nicht so einfach sein wird, diese zu finden. „Mein Bordcomputer wird mir helfen”, sagt sie entschlossen und packt ihren Proviant in den Rucksack.

Illustration: Karla startet ihre Rakete Sternenblitz und beobachtet die kleiner werdende Erde.

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„Alle kennen die großen Planeten,“ murmelt Karla, während sie ihren Rucksack in der Rakete verstaut, „aber ich will die winzigen Dinge finden, aus denen vor langer, langer Zeit alles entstanden ist!“ Sie startet ihre Rakete „Sternenblitz“. Karla ist immer wieder fasziniert, wie schnell die Erde unter ihr kleiner und kleiner wird.

Illustration: Karla fliegt vorsichtig in den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

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Um zu den kleinen Objekten im Sonnensystem zu gelangen, fliegt Karla zunächst ins äußere Sonnensystem. Nachdem sie an Mars vorbeigeflogen ist, sieht sie bald viele kleine Steine. „Achtung, Asteroidengürtel!“, ruft sie ihrem Bordcomputer zu. Überall um sie herum sind nun die Asteroiden zu sehen, einige ganz klein, andere so groß wie Häuser.

Illustration: Karla betrachtet den kugelförmigen Zwergplaneten Ceres mit seinen kleinen Kratern.

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Doch bevor Karla die Asteroiden untersucht, will sie ein anderes Objekt im Asteroidengürtel untersuchen: einen Zwergplaneten, der Ceres heißt. Ceres sieht etwas anders als die anderen Asteroiden aus, denn er ist eine richtige Kugel und hat einen Durchmesser von 940 Kilometern. „So schön”, staunt Karla und presst die Nase ans Fenster.

Illustration: Karla untersucht verschieden geformte Asteroiden im Asteroidengürtel.

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Im Asteroidengürtel gibt es sonst keine weiteren Zwergplaneten und Karla untersucht die Asteroiden, die immer wieder in Sicht kommen. Die Asteroiden haben zum Teil sehr bizarre Formen. „Es gibt die unterschiedlichsten Strukturen”, freut Karla sich. Aber bisher hat sie noch nicht die Objekte gesehen, nach denen sie sucht. Auch auf dem Computer erscheinen keine Signale.

Illustration und Infobox: Der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, erklärt für Kinder.

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Der Asteroidengürtel Zwischen den Planeten Mars und Jupiter kreisen in einer riesigen Zone viele Felsen, Brocken und Staub – das ist der Asteroidengürtel. In Wirklichkeit ist der Platz dort riesengroß, und die meisten Asteroiden sind sehr weit voneinander entfernt. Fun Fact: Einige Asteroiden haben sogar eigene kleine Monde! Zum Beispiel der Asteroid Ida, der von seinem winzigen Begleiter Dactyl umkreist wird.

… und Karlas Abenteuer geht weiter.