Astrokinder
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Karla entdeckt das Sonnensystem

Karla ist neugierig, mutig und liebt das Weltall – und startet zu ihrer ersten Forschungsreise als kleine Astronautin. Mit ihrer Rakete „Sternenblitz“ besucht sie die Planeten unseres Sonnensystems, erlebt spannende Abenteuer und löst kleine Aufgaben unterwegs. Am Ende hat sie wichtige Erkenntnisse für ihr Forschungsbuch gesammelt.

Leseprobe

Illustration: Karla schaut nachts mit ihrem Teleskop aus dem Fenster in den Sternenhimmel.

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Karla liebt den Sternenhimmel. Jeden Abend schaut sie durch ihr Teleskop aus dem Fenster ihres Kinderzimmers und beobachtet die Sterne. „Da oben gibt es so viel zu entdecken!“, flüstert sie.

Illustration: Karla zieht ihren Raumanzug an und steigt in ihr gelbes Raumschiff Sternenblitz.

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Eines Nachts, als die Sterne besonders hell zu leuchten scheinen, beschließt Karla: „Ich werde das Sonnensystem erforschen!” Sie zieht ihren Raumanzug an und steigt in ihr gelbes Raumschiff „Sternenblitz“.

Illustration: Karla sitzt aufgeregt im Cockpit, der Countdown zum Start läuft.

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Um die Triebwerke zu starten, drückt Karla auf den großen roten Knopf ihres Raumschiffcomputers. „Bereit zum Start”, tönt es aus ihrem Bordcomputer. Die Rakete beginnt zu ruckeln und zu schuckeln. Karla ist so aufgeregt, ihr Herz schlägt ganz laut. Dann startet der Countdown: „3 … 2 … 1 … Start!” Es geht los.

Illustration: Die Rakete Sternenblitz hebt in den funkelnden Nachthimmel ab, die Erde wird kleiner.

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Mit einem lauten Wusch hebt die Rakete vom Boden ab und rast in den funkelnden Nachthimmel. Schon bald sieht Karla die Erde unter sich kleiner werden. Vor ihr liegen Sonne, Planeten, Monde und Asteroiden – ihre Reise durch das Sonnensystem beginnt!

Illustration: Karla nähert sich dem vernarbten, grauen Planeten Merkur mit seinen vielen Kratern.

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Der erste Planet auf Karlas Reise ist Merkur. Er ist der Sonne am nächsten und sieht aus wie ein grauer, vernarbter Ball. „Wow! Schau dir all die Krater an!“, ruft Karla begeistert. „Die Krater entstanden durch Asteroide und Meteorite, die auf der Oberfläche eingeschlagen sind”, erklärt ihr der Bordcomputer. Karla beobachtet Merkur fasziniert. Die Sonne leuchtet hier besonders hell – fast siebenmal so stark wie auf der Erde.

Illustration: Karla fliegt um Merkur herum, dessen Oberfläche von Kratern, Staub und Felsen bedeckt ist.

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Tagsüber kann es auf Merkur heißer als 400 °C werden, aber nachts fällt die Temperatur unter −170 °C. Karla fliegt einmal um den kleinen Planeten herum. Es gibt hier keine Luft und keine Wolken – nur Felsen, Staub und riesige Einschlagkrater.

… und Karlas Abenteuer geht weiter.